apple


Ja? Dann komm' mal näher, darf nicht jeder hören, was wir hier reden! Du darfst übrigens auch niemandem hiervon erzählen, wenn Du unterschreibst... aber hey, zurück zum Geschäft.
Du willst Apps schreiben? Für Mobilgeräte? Hey, wir haben die coolsten Geräte auf dem Markt, voll shiny und so. Und die einzigen Tools, um dafür zu entwickeln!

Ich hatte schon gehofft, das Thema "Nacktscanner" wäre in der Versenkung verschwunden - aber kaum, daß wieder ein versuchtes Flugzeug-Attentat passiert, prescht man in wildem Aktionismus wieder nach vorn - allen Einwänden zum Trotz. Aber Humor ist bekanntermaßen, wie man trotzdem lacht: Bulo skizziert hier eine mögliche Charme-Offensive für die Nacktscanner:

iNacktscanner
Die bedingungslose Unterwürfigkeit der Apple-Jünger kennt keine Grenzen.
(C) by Peter "Bulo" Böhling, mit freundlicher Erlaubnis von ClapClub


Geht es nur mir so, oder fallen Apple-Fans in den letzten paar Jahren deutlich mehr für ihre fanfanatische Haltung auf als andere OS-Gesinnungen? Ich bin immer leicht geneigt, von der Gemeinde zum Heiligen Steve zu reden - auch wenn mir wohl bewußt ist, daß Fans anderer OS-Glaubensrichtungen ebenfalls in dieses Schema passen (wie eine Künstlerin in diesem Bild sehr schön darstellt). Eine dänische Studie attestiert nun iPhone-Fans Symptome des Stockhom-Syndroms, benannt nach einer Entführung in Stockholm, während derer sich die Entführten mit ihren Entführern solidarisierten.


Das "Motorola Droid", das erste Handy mit Googles Android 2.0, startet gerade in den Läden durch... und fährt eine Werbung, welche seinen Ruf als "iPhone-Killer" unterstreicht:


Daß ich gegen die aktuelle Apple-Politik gewisse Vorbehalte habe, hatte ich ja bereits geschrieben. Auch die jüngste Charme-Offensive von Apple bestätigt mich nur - Käufer eines neuen MacBooks konnten plötzlich Videos nicht mehr über den angeschlossenen Monitor ansehen, DRM sei Dank.
In einer Simpsons-Folge besuchen die Simpsons den neuen lokalen Apple-Store (etwas längerer Filmausschnitt hier). Wirklich erstaunlich, wie es den Simpsons-Machern gelingt, innerhalb von nur sechs Minuten den (fast sektenartigen) Apple-Hype, Branding und Optik, die Preispolitik, ... eigentlich die ganze "Apple-Welt" zu karikieren - einschließlich einer Parodie auf den legendären "1984"-Macintosh-Werbespot.
Eigentlich merkwürdig: Jetzt, wo ich mir den 1984-Spot ansehe, scheint es mir, als wäre Apple auf dem besten Weg, zu dem zu werden, was Apple in dem Spot (symbolisiert durch die Hammerwerferin) bekämpft...


Auch wenn die Geschichte inzwischen durch ist: Ich hatte mich diebisch über diese Mitteilung gefreut. Die NMPA (was in etwa der GEMA in Amerika entspricht) wollte die Tantiemen für Onlinemusik um 66% erhöhen - und Apple antwortete lapidar, daß man in diesem Falle iTunes dichtmachen würde, da es dann nicht mehr profitabel sei.


"Apple verkauft weder Software noch Hardware, sondern Mode-Accessoires und trojanische Pferde." - So hat sich unlängst ein Bekannter von mir über Apple geäußert. Und die Aussage ist nicht von der Hand zu weisen: Apple nutzt Hardware- und Softwaredongles an allen Ecken und Enden, um die Benutzer geeignet zu erziehen - entsprechend der eigenen Vorstellungen. MacOS läuft nur auf Rechnern von Apple (die haben das geeignete Dongle eingebaut), über den iTunes-Store wird fleißig Musik mit DRM ("Kopierschutz") verkauft. Der iPod akzeptiert nur noch von Apple zertifizierte Erweiterungsgeräte, Musik läßt sich sowieso nur mit iTunes hochladen. Auch das iPhone führt nur die Software aus, von der auch Apple es will - einzige Aufspielmöglichkeit ist im Regelfall wieder der apple-eigene App-Store. Und um allen widerspenstigen Nutzern beizukommen (so wurde heute bekannt), besitzt Apple auch die Möglichkeit, Programme auf allen iPhones zu löschen.


Vergleich MacBook Air und Commodore SX-64Gut, beide Geschichten sind nicht mehr ganz neu, aber da ich immer wieder darüber grinsen kann, schreibe ich sie hier 'rein:

Über Sinn und Unsinn des MacBook Airs wurde ja schon viel diskutiert und gelästert. Zukunftsweisendes Produkt oder ein praxis-untauglicher Modeartikel? Jeder, wie er meint. Bei "The Register" kann man einen (nicht ganz ernst gemeinten) Vergleich zwischen dem MacBook Air und dem Commodore SX-64 lesen :-)

In jedem Fall ist die Technik und Bauweise so ungewöhnlich, daß sie neben Staunen auch mal Mißtrauen hervorrufen kann - so wurde dieser Mensch in der Sicherheitskontrolle des Flughafens festgehalten, da sein MacBook Air verdächtig erschien: Keine Ports, keine Festplatte, nur irgendwelche merkwürdige Elektronik darin... der Sicherheitsbeamte kannte das noch nicht, und alle Beteuerungen und Erklärungen halfen nichts: Der Flug war weg.

(Bild: © The Register)


Mittels eines Browser-Exploits ist es möglich, das iPhone zu kapern. Die eigentliche Präsentation folgt auf der BlackHat-Konferenz, aber in einem kurzen Video wird angerissen, daß durch eine bösartige Webseite beliebiger Code zur Ausführung gebracht werden kann.Hat man da versehentlich den Safari-Port benutzt, der unter Windows bereits für viel Security-Freude sorgte?


Es klang doch viel zu schön, um wahr zu sein: Apple vertreibt Songs auch ohne DRM - zwar nur gegen einen kleinen Aufpreis, aber immerhin. So zeigte Apple, daß DRM-freie Musik einen Markt darstellt, immerhin waren Kunden bereit, hierfür mehr Geld auszugeben.
Daß das Vertrauen in das eigene System wohl doch nicht so weit reicht, zeigt das Unofficial Apple Blog: Der Benutzername befindet sich im Klartext in der Datei. Und offensichtlich hatte man bei Apple obendrein "vergessen", die Benutzer auf diese Tatsache hinzuweisen.

Inhalt abgleichen