Privacy- und Sicherheitsaspekte

Dissertation "Privacy- und Sicherheitsaspekte in ubiquitären Umgebungen" als Buch und als PDF
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Symantec hat angekündigt, das Sicherheitsportal SecurityFocus zumindest zu Teilen zu schließen. Das Portal ist vor allem für seine Mailingliste Bugtraq sowie sein Archiv an Sicherheitslücken bekannt - vor allem letzteres war stets eine verläßliche Quelle.
Ja? Dann komm' mal näher, darf nicht jeder hören, was wir hier reden! Du darfst übrigens auch niemandem hiervon erzählen, wenn Du unterschreibst... aber hey, zurück zum Geschäft.
Du willst Apps schreiben? Für Mobilgeräte? Hey, wir haben die coolsten Geräte auf dem Markt, voll shiny und so. Und die einzigen Tools, um dafür zu entwickeln!
Ok, das hier ist off-topic. Trotzdem möchte ich diese Stelle nutzen, um meinen Unmut kundzutun. Es geht um die Fastenpredikt des "Bruder Barnabas" am Nockherberg.
Es gehört zum Traditionel des Starkbieranstichs auf dem Nockherberg, daß in der "Fastenpredigt" (und dem anschließenden Singspiel) der Politik gehörig die Leviten gelesen werden. Und ich muß sagen: Die Predigt hat manch schallende verbale Ohrfeige ausgeteilt - aber meiner Meinung nach keine zu Unrecht. Und das diesjährige Singspiel (mit Special Guest Star Franz Josef Strauß!) gehörte zu den besten, an die ich mich erinnern kann.
Umso blasser finde ich die Reaktionen, die dem Stück folgten.
Heute ist wieder Safer Internet Day (deutsche Seite hier), eine Initiative, die insbesondere Kinder und Jugendliche für die Fallstricke und Gefahren im Netz sensibilisieren soll - sowohl direkt als auch durch Bereitstellung von Informationsmaterial für Eltern und Lehrer. Das diesjährige Motto lautet "think before you post", halbwegs treffend übersetzt mit "erst denken, dann klicken":
Boah, was für eine Anhäufung von Buzzwords :-) Trotzdem klingt die Ankündigung bei Boingboing ziemlich spannend: Man schließt eine Hand voll Rechner zu einem Verbund zusammen, welche das Dateisystem beheimaten. Das System sorgt automatisch für Redundanz - Daten sollen (möglichst lange) lesbar bleiben, auch wenn einzelne Rechner der "Cloud" ausfallen. Der gesamte Inhalt des Dateisystems soll verschlüsselt sein; und es soll möglich sein, Dateien oder Verzeichnissen individuelle Zugriffsrechte zu geben, so daß nur die ausgewählten Personen darauf Zugriff haben.
Gestern war Wolfgang Bosbach bei der Sendung Hart aber Fair zu Gast. Zur Erinnerung: Der Mann ist von Beruf Rechtsanwalt und außerdem Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Gleich zu Anfang (ab ca. Minute 11:45) erklärt er, wieso er den Ankauf der Daten für richtig hält:
Übrigens nicht nur aus den juristischen Argumenten: Hehlerei ist Unsinn - Daten sind keine Sache, da kann man keine Hehlerei betreiben. Die Straftat ist beendet, da gibt's auch keine Mittäterschaft mehr.
Ich war lange sehr zwiegespalten: Braucht "man" Twitter? Will ich das? Letztendlich habe ich probehalber mal einen Twitter-Account angelegt, um es einmal ausprobiert zu haben... und ich muß zugeben, daß sich Twitter bei mir ein Stück weit "etabliert" hat. Ich denke, daß sich Twitter gerade für kurze Hinweise (wie beispielsweise Links auf eine Webseite, zu der man einen Satz, aber keinen ganzen Blogartikel schreiben will) eignen dürfte - und dafür will ich es auch verwenden - plus gelegentlichen kurzen sonstigen Randbemerkungen.
Gerüchte gab's schon seit geraumer Zeit, daß Facebook an einem PHP-Compiler baut - so war es auch in dem Interview mit dem Facebook-Angestellten zu lesen:
He (an engineer) is creating HPHP, Hyper-PHP, which means he’s literally rewriting the entire language. (...) So this engineer is converting the site from one that runs on a scripted language to one that runs on a compiled language. (...) We’re going to reduce our CPU usage on our servers by 80%
Nun hat Facebook das Projekt offiziell unter dem Namen "HipHop" bekanntgegeben. Es soll als Open-Source-Software allgemein verfügbar gemacht werden.
Wo bleibt eigentlich das Gegenangebot der Steuersünder? Wäre doch fast Zeit für die Auktionsplattform "www.taxevader-international.org"... biete kompromittierendes Material und verkaufe es meistbietend - zahlt der Steuersünder, hat er Glück gehabt; gewinnt der Staat, kann er die Steuersünder verknacken.
Sorry für den Zynismus. Da war der Gedanke, die Community könnte die Kohle sammeln und die CD dann bei Wikileaks einstellen, ja schon fast sinnvoll :-)
Es mehren sich die Stimmen (insbesondere aus der Koalitionsführung), daß man die Daten der potentiellen Steuersünder kaufen soll - für die geforderten 2,5 Millionen Euro könnte man Steuerschulden im Gegenwert von geschätzten 100 Millionen Euro eintreiben. Ich will noch nicht einmal so weit gehen, über die Datenschutz-Implikationen zu reden... oder die Möglichkeit, daß es sich größtenteils um Dummy-Daten oder die Daten von Unschuldigen handelt... vorher sind zwei noch grundlegendere Tatsachen festzuhalten:
- Die Daten stammen aus illegaler Quelle - vermutlich hat irgendein Bankangestellter mit entsprechendem Zugriff sie gesammelt
- Das ausschließliche Interesse des Verkäufers ist, sich persönlich zu bereichern