Geek stuff


Vor einem Jahr hatte ich ja einen Beitrag über den Shootout zwischen meiner alten und meiner neuen Tastatur gepostet (zur Erinnerung: Meine altehrwürdige Knick-Tastatur von Cherry gegen "Das Keyboard"). Daraufhin bekam ich mehrere Mails rings um Knicktastaturen - von der Frage nach Bezugsquellen (leider nicht mehr in Produktion) bis hin zu konkreten Kaufangeboten :-) Ergonomisch geformte Tastaturen scheinen momentan out zu sein, und beliebig knickbare gab es wohl überhaupt nicht mehr auf dem Markt.
Deshalb ist mir die Ankündigung aufgefallen, daß Fujitsu nun wieder eine knickbare Tastatur (mit USB-Anschluß) im Sortiment hat. Über Qualität und Tippgefühl kann ich leider nichts sagen (freue mich über Feedback!) - aber vielleicht ist das ein Tip für den einen oder anderen verzeifelten Sucher.

(Bildquelle: Fujitsu Mediaportal)


An allen Ecken - vom Morgenmagazin über die Startseite der Wikipedia bis hin zu den diversen Webseiten und Blogs - ist es zu hören: Der Chaos Computer Club feiert heute sein 30jähriges Bestehen - herzlichen Glückwunsch!


Heute ist der Anlaß, mal an seine Admins zu denken, die im Hintergrund dafür werkeln, daß man selbst reibungslos arbeiten kann... und die (hoffentlich) im Falle eines Falles mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Also, sagt ihnen Hallo und bringt ihnen eine Tüte Gummibärchen mit!

(Bildvorlage CC-BY Douglas Woods)


Ok, die letzte Existenzberechtiung für Windows auf meinem Laptop war: PPT-Präsentationen abspielen. Die getrennte Anzeige von Vollbild-Folie auf dem Beamer und den Sprecher-Notizen auf dem Laptopmonitor ist (oder besser: war) einfach Gold. Nach dem Technik-Desaster beim Java-Forum habe ich eben versucht, etwas Äquivalentes für Open-/LibreOffice hinzubekommen. Und ich muß sagen: Piece of Cake!


Das letzte verlängerte Wochenende war ich auf der GPN 11 in Karlsruhe. Allmählich bin ich wieder soweit im normalen Tag-Nacht-Rhythmus, daß ich ein paar Zeilen dazu schreiben kann ;-)
Viele nette Leute, verrückte Ideen, spannende Projekte, Unmengen Mate, zu wenig Schlaf zur falschen Zeit - aber jede Menge Spaß am (und rings ums) Gerät. So läßt es sich wohl in Kürze zusammenfassen.


Tja, da ist der Vortrag gerade mal 'ne Woche her, schon gibt es Entwicklungen, die definitiv ergänzenswert sind:
Wie im Vortrag erwähnt, schreitet die Entwicklung bei E-Paper rasant voran; ein Kritikpunkt war ja, daß die Auflösung vergleichsweise gering ist - nun hat Epson einen E-Ink-Prototyp mit 300 dpi vorgeführt. Und Ricoh stellte eine Weiterentwicklung von farbigem E-Paper vor.
Die dramatischste Entwicklung dürfte aber die Schlagzeile von Amazon sein: Erstmals hat Amazon mehr E-Books für den Kindle als gedruckte Bücher verkauft - die letzte Schlagzeile aus dem Vortrag bezog sich noch auf den Vergleich zum Verkauf von Hardcover-Büchern. Man sieht also deutlich, wie sehr das Thema boomt.


So, habe den Vortrag gut überstanden - und ich denke, es hat dem Publikum gefallen! Sowohl vom Alter als auch vom technischen Kenntnisstand war's eine gute Durchmischung, ich hoffe nur, daß ich die Nichttechniker mit den technischen Abschnitten nicht zu sehr gelangweilt habe. Daß alle bis zum Schluß nach knapp 90 Minuten durchgehalten haben werte ich als gutes Zeichen ;-) Für alle Interessenten habe ich die Folien hier hochgeladen, die zugehörigen LaTeX-Quellen liegen bei Github; der angefertigte Audiomitschnitt wird in Bälde bei der Stadtbücherei online gestellt.


Heute abend halte ich beim CCC Stuttgart einen Vortrag über E-Books. Es wird ein Diagonal-Überflug über alle möglichen Themen werden - angefangen bei der Geschichte der E-Books (Trivia fact: Wer wußte, daß das "Projekt Gutenberg" bereits 1972 gestartet wurde?), Technologien bei Readern bis hin zu Dateiformaten, einem detaillierteren Blick aufs ePub-Format und einem unvermeidlichen Rant über DRM :-)


Nach einer gefühlten Ewigkeit meldet mein Oyo ein neues Firmwareupdate - auf die Version r4758. Zugegebenermaßen überfällig, hatte doch das letzte Update einiges verschlimmbessert: Die PDF-Anzeige war vollends unbrauchbar, und das Gerät wachte ohne ersichtlichen Grund aus dem Standby-Modus auf und saugte den Akku leer.
Vor der Installation (die gerade läuft) habe ich nachgesehen, ob die Bastel-Hintertüren noch existieren: Das Root-Passwort ist unverändert und auch der Teil des Skripts, um eine Konsole via USB zu bekommen ist noch vorhanden. Auch die Experimentierfreudigen können das Update also guten Gewissens einspielen :-)


Seit heute gibt es ein Firmwareupdate (3407) für den Oyo. Das Update liegt unter derselben URL wie bisher. Ein erster kurzer Blick in die linuxrc offenbart, daß eine root-Konsole mit den bekannten Mitteln weiter erlangt werden kann.
Neben Updates der eigentlichen Anwendungen wurden die Netzwerk-Skripte angepaßt, der pppd aktualisiert sowie diverse Fonts neu installiert.
Ich werde mich nun mal an das Update (von 1.0R2818 weg) wagen, mal sehen, was es von der Usability her bringt...

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